Harper Lee
Wer die Nachtigall stört
USA in den 1930er-Jahren. Die Geschwister Scout und Jem Finch wachsen in einer äußerlich idyllischen Welt heran: im Örtchen Maycomb, Alabama, inmitten weißer Villen und tropischer Bäume. Erzogen von ihrem Vater Atticus, einem menschenfreundlichen Anwalt.
Doch durch die alte Gesellschaft des Südens ziehen sich tiefe Risse: zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Arm und Reich. Als Scouts Vater die Verteidigung eines Schwarzen Landarbeiters übernimmt, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat, erfährt die Achtjährige staunend, dass die Welt viel komplizierter ist, als sie angenommen hat. Tapfer versucht sie, die demokratischen Gerechtigkeitsideale ihres Vaters gegen alle Anfechtungen hochzuhalten.
Harper Lee (1926–2016), geboren in Monroeville, studierte Jura an der University of Alabama, zog nach New York und begann zu schreiben. Sie war seit Kindertagen mit Truman Capote befreundet und half ihm bei den Recherchen für „Kaltblütig“. Nach dem Welterfolg ihres in 40 Sprachen übersetzten Romans „Wer die Nachtigall“ stört, für den sie 1961 den Pulitzer-Preis erhielt, zog sie sich aus dem literarischen Leben und weitgehend auch aus der Öffentlichkeit zurück
Erscheinungstermin: 04/2026 (wir merken vor)
Diese Ausgabe ist nur für Mitglieder der Büchergilde erhältlich.
Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich bei buechergilde.de oder bei uns im Laden anmelden.
