Jegana Dschabbarowa
Die Hände der Frauen in m. Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt
Büchergilde Weltempfänger Band 21
Literatur aus Aserbaidschan/Russland
Die aserbaidschanische Community, die in Russland in der Diaspora lebt, ist streng konservativ. Der Körper der Frau gehört der Familie, muss die Eltern stolz machen, bis dann die Hochzeit gefeiert wird und der Ehemann übernimmt.
Doch die Erzählerin beschreitet einen anderen Weg: zupft sich schon als Jugendliche die Augenbrauen, begegnet wütend lüsternen Männerblicken, statt die Augen zu senken. Eine schwere Erkrankung drängt und befreit sie zugleich aus ihrer Rolle der schönen, heiratsfähigen Tochter.
Jegana Dschabbarowa, geboren 1992 in einer aserbaidschanischen Familie in Jekaterinburg/Russland, ist Dichterin, Essayistin und Wissenschaftlerin. „Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt“ ist ihr Debütroman. 2024 war sie gezwungen, Russland zu verlassen, sie lebt heute in Hamburg
Die Büchergilde-Reihe Weltempfänger
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