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Unsere aktuellen Tipps

Erzählungen17.6.2013

Urs Widmer:

Gesammelte Erzählungen

75. Geburtstag

Rechtzeitig zum 75. Geburtstag von Urs Widmer erscheinen seine gesammelte Erzählungen in einer schönen Leinenausgabe im Schuber.

Beginnend mit seinem Erstling Alois (1968) bis zur Reise nach Istanbul (aus: Stille Post , 2011). Darin außerdem enthalten die großen Erzählungen „Die Amsel im Regen im Garten“, „Liebesnacht“, „Indianersommer“, „Das Paradies des Vergessens“ sowie ausgewählte Erzählungen und Geschichten aus den Werken „Schweizer Geschichten“, „Vom Fenster meines Hauses aus“, „Das Verschwinden der Chinesen im neuen Jahr“ und „Vor uns die Sintflut“.

Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1966 promovierte er mit einer Arbeit über die deutsche Nachkriegsprosa. Danach arbeitete er als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. Heute lebt und arbeitet Urs Widmer als Schriftsteller in Zürich. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. 2007 erhielt Urs Widmer den Friedrich-Hölderlin-Preis der deutschen Stadt Bad Homburg.

Diogenes · 768 Seiten, Leinen in Schuber · 29,90 € Artikel kaufen →
Die Metzlersche Buchhandlung informiert24.5.2013

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Zugegeben,
daran arbeiten wir noch.

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Weitere Neuerungen folgen demnächst.

(ba)

Geschichte im Sortiment Büchergilde15.5.2013

Florian Illies:

1913

Der Sommer des Jahrhunderts

1913: Die Geschichte eines ungeheuren Jahres. Anfang und Ende, Triumph und Melancholie verschmelzen, alles wird Kunst. Nach diesem Sommer ist nichts mehr, wie es war. Wie kein anderer erweckt der elegante Stilist Florian Illies mit leisem Humor den Zauber eines Schlüsselmomentes der Kulturgeschichte zum Leben.

1913: ein Moment höchster Blüte, ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem glänzenden Anfang eine Ahnung des Verfalls inne. Literatur, Kunst und Musik wissen bereits, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hat. Franz Kafka schreibt unendlich lange und schöne Briefe an Felice Bauer, Igor Strawinsky und Arnold Schönberg sorgen für unerhörte Skandale. In Essen wird der Prototyp des ersten Aldi-Supermarkts, in Mailand die erste Prada-Filiale eröffnet. Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino – und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.

Florian Illies gelingt mit seinem Buch das atemberaubende Porträt eines einzigartigen Jahres: 1913, das Jahr, in dem unsere Gegenwart beginnt, in dem das lange 19. auf das gerade begonnene 20. Jahrhundert der Kriege und Extreme knallt – dieses Jahr, das ein ganzes Jahrhundert prägte, entfaltet er virtuos zu einem grandiosen Panorama der lebendigen Gegenwart.

Büchergilde · 320 Seiten, gebunden · Büchergilde-Mitglieder: 17,95 € Artikel kaufen →
Roman im Sortiment Büchergilde15.5.2013

John Lanchester:

Kapital

London heute

Großstadtleben in Zeiten der Finanzkrise: Jedes Haus in der Südlondoner Pepys Road hat viel Glück, Liebe und Leid gesehen. Anhand der Leben der Bewohner dieser mehr oder weniger normalen Straße zeichnet John Lanchester ein hochaktuelles Panorama unserer Gegenwart.

Alle Bewohner der Pepys Road suchen nach ihrem Glück: Roger Yount ist ein erfolgreicher Banker – mit zwei Kindern und einer verwöhnten Ehefrau. Dass er nicht die erwartete 1 Million Pfund Jahresprämie erhält, stürzt die Familie in eine Krise. Nebenan zieht die senegalesische Fußballhoffnung Freddy Kamo mit seinem Vater ein – wird ihm der internationale Durchbruch in einem Premier-League-Club gelingen? Petunia Howe lebte schon in der Pepys Road, als diese noch eine einfache Arbeiterstraße war. Pakistanische Kioskbesitzer stehen unter Terrorverdacht, die nigerianische Politesse ohne Arbeitserlaubnis schreibt Strafzettel und der polnische Handwerker Zbigniew liebt die Frauen, und die Frauen lieben ihn. An einem ganz normalen Tag liegt bei allen stolzen Eigenheimbesitzern dieser Straße eine merkwürdige Nachricht im Briefkasten: „Wir wollen, was ihr habt.“

Ein Roman voller Mitgefühl, Humor und Protagonisten, die man nicht mehr missen möchte.

Aus dem Englischen von Dorothee Merkel.

Büchergilde · 688 Seiten, gebunden · Büchergilde-Mitglieder: 19,95 € Artikel kaufen →
Biografie im Sortiment Büchergilde15.5.2013

Salman Rushdie:

Josef Anton

Die Autobiografie

Meinungsfreiheit

Zum ersten Mal erzählt Salman Rushdie, der wegen seines Romans Die satanischen Verse im Februar 1989 vom Ayatollah Khomeini „zum Tode verurteil“ wurde, seine Geschichte. Es ist die Geschichte eines der entscheidenden Kämpfe unserer Zeit: des Kampfs um die Meinungsfreiheit.

Was heißt es für einen Schriftsteller und seine Familie, über neun Jahre lang mit einer Morddrohung zu leben? Wie fest hat die Verzweiflung sein Denken und Handeln im Griff, was lässt ihn straucheln, und wie lernt er, Widerstand zu leisten?

Am Valentinstag, den 14. Februar 1989, erhält Salman Rushdie den Anruf einer BBC-Reporterin und erfährt, dass der Ayatollah Khomeini ihn „zum Tode verurteilt“ hat. Zum ersten Mal hört er das Wort Fatwa. Sein Vergehen? Einen Roman mit dem Titel „Die satanischen Verse“ geschrieben zu haben, dem vorgeworfen wird, sich „gegen den Islam, den Propheten und den Koran“ zu richten. So beginnt die außergewöhnliche Geschichte eines Schriftstellers, der gezwungen wird, unterzutauchen und in ständiger Begleitung einer bewaffneten Polizeieskorte jahrelang von Aufenthaltsort zu Aufenthaltsort zu ziehen. Als die Polizei ihn auffordert, sich einen Decknamen zuzulegen, wählte er eine Kombination aus den Vornamen seiner Lieblingsschriftsteller Conrad und Tschechow – Joseph Anton.

Rushdie erzählt vom teils bitteren, teils komischen Leben unter bewaffnetem Polizeischutz und von den engen Beziehungen, die er zu seinen Beschützern knüpfte; von seinem Ringen um Unterstützung und Verständnis bei Regierungen, Geheimdienstchefs, Verlegern, Journalisten und Schriftstellerkollegen; und davon, wie er seine Freiheit wiedererlangte.

Ein einzigartig offenes, aufrichtiges Buch: fesselnd, provokant und bewegend. Denn das, was Salman Rushdie durchlebt hat, ist der erste Akt eines Dramas, das sich tagtäglich irgendwo auf dieser Welt vollzieht.

Aus dem Englischen von Verena von Koskull und Bernhard Robben.

Büchergilde · 720 Seiten, gebunden · Büchergilde-Mitglieder: 21,95 € Artikel kaufen →
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